200 Aktive proben den Ernstfall im Steinachtal

Mehr als 200 Aktive aus 29 Feuerwehren waren am 5.9.2015 bei einer großangelegte Übung im Steinachtal gefordert. Mit 35 Fahrzeugen rückten die Einsatzkräfte an. Angenommen wurde ein Waldbrand in einem steilen, bergigen Gebiet des oberen Steinachtales. Die Schadenslage erforderte nach dem Erstalarm immer mehr Löschkräfte, so dass in vier weiteren Wellen immer mehr Fahrzeuge und Aktive in den Bereitstellungsräumen am Sportplatz Stadtsteinach und in Römersreuth eintrafen.

Aufgrund der topografischen Situation war es nötig, das Löschwasser mit drei Schlauchstrecken von der Steinach zum Brandort zu leiten.
Die Triebenreuther Wehr übernahm das Ansaugen für die erste Förderstrecke von der Steinach aus und stellte mit den Wehren aus Maierhof, Wartenfels und Wildenstein die weitere Löschwasserversorgung sicher.
Die Wehr Gösmes ging ebenfalls an der Steinach in Stellung und baute mit den Wehren aus Enchenreuth, Elbersreuth, Reichenbach, Marienweiher und Guttenberg die zweite Förderstrecke auf.

Die Kupferberger übernahmen den Erstangriff vom oberen Rand des Brandbereiches, während die Kasendorfer Wehr zusammen mit den Wehren aus Zaubach, Zettlitz, Rugendorf, Baumgarten, Kauerndorf und Grafendobrach damit begann, eine weitere Förderstrecke von der Unteren Steinach aus zu legen. Da die Löschwasserversorgung aus den drei Förderstrecken immer noch nicht ausreichte, organisierte man noch einen Pendelverkehr mit den wasserführenden Tank- und Löschfahrzeugen der Wehren Untersteinach, Marktleugast, Kulmbach und Wallenfels nach Schwand und Braunersreuth.

Kurz von 15 Uhr gab Kreisbrandinspektor den Befehl „Wasser halt!“. Damit war die Übung beendet. In einem ersten Resümee zeigte sich der Einsatzleiter mit dem Ablauf der Großübung zufrieden.