Atemschutzgeräteträgerausbildung gemeistert

Vom 6.10. – 24.10.2015 absolvierten 2 Feuerwehrdienstleistenden unserer Wehr die Atemschutzgeräteträgerausbildung in der Atemschutzübungsanlage in Kulmbach. Der Lehrgang umfasste 24 Ausbildungsstunden. Zu den Aufgaben der Teilnehmer gehörten der Streckendurchgang in der Atemschutzübungsanlage, die Personenrettung, der Umgang mit der Wärmebildkamera sowie die ordnungsgemäße Brandbekämpfung. Am 24.10.2015 konnten Felix Kremer und Johannes Heiß den Lehrgang mit Erfolg abschließen.

Überraschungsbesuch

Heute hatten wir die Ehre bei der Taufe des kleinen Max Spalier zu stehen. Seine Mama Theresa ist seitdem wir Mädels in der Feuerwehr haben, bei uns dabei. Wir als ihre Feuerwehrkameraden, konnten es uns daher nicht nehmen lassen, sie an diesem Tag mit einem Spalier nach der Kirche zu überraschen. Die Eltern waren von unserer Überraschung sichtlich gerührt. Wir hoffen natürlich, dass Max auch irgendwann bei uns in die Feuerwehr kommt 🙂

Die stolzen Eltern Theresa und Andreas mit Max und die Aktiven, die die Überraschung perfekt gemacht haben
Die stolzen Eltern Theresa und Andreas mit Max und den Aktiven, die die Überraschung perfekt gemacht haben

Digitalfunk Massentest – Wir waren dabei

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Rund 250 Einsatzkräfte verschiedener Hilfsorganisationen und Sicherheitsbehörden aus ganz Oberfranken sind am Samstag, den 26.09.2015 am Festplatz in Gefrees zusammen gekommen, um das neue Digitalfunknetz intensiv zu testen. Der so genannte Massentest war der einzige für ganz Oberfranken. Und auch wir waren mit unserem Fahrzeug bei diesem Massentest dabei.

An diesem Tag wurden die Belastbarkeit und die Leistungsfähigkeit des Netzes getestet. Hierfür produzierten 57 Einsatzfahrzeuge auf der nahegelegenen BAB 9 zwischen den Anschlussstellen Bindlacher Berg und Hof-West ein außergewöhnliches Funkverkehrsaufkommen. Begleitet wurde der Test von Mitarbeitern des Bayerischen Innenministeriums, die unter anderem mit einem speziellen Messfahrzeug die Fahrten zwischen den Anschlussstellen begleiteten. Auch Vertreter des Polizeipräsidiums Oberpfalz nahmen an diesem Test teil. Im Verlauf des Tages wurden auch Tests mit drei Hubschraubern der ADAC-Luftrettung, der Bundespolizei und der Bayerischen Landespolizei durchgeführt, die bei Start und Landung ebenfalls die Sprachsamples bewerteten.

Am Ende des Tages, der ganz im Zeichen des Digitalfunks stand, zogen die Verantwortlichen ein sehr positives Fazit: alle Erwartungen an den Test wurden erfüllt!

Unsere Aktiven, die den Massentest erfolgreich absolvierten
Unsere Aktiven, die den Massentest erfolgreich absolvierten

200 Aktive proben den Ernstfall im Steinachtal

Mehr als 200 Aktive aus 29 Feuerwehren waren am 5.9.2015 bei einer großangelegte Übung im Steinachtal gefordert. Mit 35 Fahrzeugen rückten die Einsatzkräfte an. Angenommen wurde ein Waldbrand in einem steilen, bergigen Gebiet des oberen Steinachtales. Die Schadenslage erforderte nach dem Erstalarm immer mehr Löschkräfte, so dass in vier weiteren Wellen immer mehr Fahrzeuge und Aktive in den Bereitstellungsräumen am Sportplatz Stadtsteinach und in Römersreuth eintrafen.

Aufgrund der topografischen Situation war es nötig, das Löschwasser mit drei Schlauchstrecken von der Steinach zum Brandort zu leiten.
Die Triebenreuther Wehr übernahm das Ansaugen für die erste Förderstrecke von der Steinach aus und stellte mit den Wehren aus Maierhof, Wartenfels und Wildenstein die weitere Löschwasserversorgung sicher.
Die Wehr Gösmes ging ebenfalls an der Steinach in Stellung und baute mit den Wehren aus Enchenreuth, Elbersreuth, Reichenbach, Marienweiher und Guttenberg die zweite Förderstrecke auf.

Die Kupferberger übernahmen den Erstangriff vom oberen Rand des Brandbereiches, während die Kasendorfer Wehr zusammen mit den Wehren aus Zaubach, Zettlitz, Rugendorf, Baumgarten, Kauerndorf und Grafendobrach damit begann, eine weitere Förderstrecke von der Unteren Steinach aus zu legen. Da die Löschwasserversorgung aus den drei Förderstrecken immer noch nicht ausreichte, organisierte man noch einen Pendelverkehr mit den wasserführenden Tank- und Löschfahrzeugen der Wehren Untersteinach, Marktleugast, Kulmbach und Wallenfels nach Schwand und Braunersreuth.

Kurz von 15 Uhr gab Kreisbrandinspektor den Befehl „Wasser halt!“. Damit war die Übung beendet. In einem ersten Resümee zeigte sich der Einsatzleiter mit dem Ablauf der Großübung zufrieden.